Weltkulturerbe und Weltnaturerbe

Istanbul ist vielleicht das bedeutendste Weltkulturerbe der Türkei. Es war die Metropole und Kapitale dreier Weltreichen, es war der Schmelztiegel zahlreicher Kulturen, und es ist die einzige Stadt auf zwei Kontinenten. Der Fundament wurde von der Hauptstadt des byzantinischen Reihes, Konstantinopel gegeben, danach gründeten die Osmanen ihre Monumente. Die Altstadt ist auf 7 Hügeln ausgelegt und die Stadt wird durch die Bosporus Meeresenge geteilt. Stanbul verbindet Orient und Okzident.

Ein weiteres wichtiges Kultur und Naturdenkmal sind der Naturpark Goreme und die Felsendenkmäler Kappadokien. Die Landschaft ist äußerst interessant: tausende von Kegeln, Pilzen, Kaminen, turmchen und steinerne Ornamente erheben sich aus den Festland, was eine märchenhafte Vulkanlandschaft ist. Die Landschaft ist dadurch entstanden, dass unterschiedlich hartes Tuffgestein von Lawaströmen vor Millionen Jahren Hutchen und Dächer auf den weicheren Kegeln zurückgelassen haben, diese ließen sich besonders gut aushöhlen. Erste Mönche und Nonnen Vorderasiens haben die Aushöhlungen genutzt, um sich dorthin zurückzuziehen. Langsam enstanden Felsenklöster, Kirchen, Zellen und Kapellen. Hier fand die erste Christengemeinschaft Schitz gegen die damals zahlreichen Feinde. Heute können Touristen in jeder Kapelle zahlreiche Schätze der byzantinischen Reiches finden, auch die Ikonographie des 7ten-11 ten Jahrhunderts ist fast vollständig erhalten geblieben.

Hattusa, ein weiteres Denkmal, war die Hauptstadt der Hethiter, und liegt vom heutigen Ankara 200 km östlich entfernt. 1834 wurden die Ruinen der alten Hauptstadt entdeckt, viele Forschungsreisende haben dieses Gebiet besucht. Nach vielen Forschungen kam man zur Einsicht, dass es sich um die alte Hauptstadt der Hethiter handelt. Die Hauptstadt war eine Stadt der Götter und der Tempel. Die Oberstadt wurde rein saral genutzt.

Die antike Stadt Hieropolis-Pamukkale ist ein Kultur und Naturerbe seit 1988. Pamukkale ist durch seine großen weißen Terassen ein Naturwunder der Türkei. Am Hügelsaum des Mänder, einer geologischen Bruchzone, ensprangen Thermalquellen an mehreren Stellen. Diese haben eine Themperatur von 36 Grad Celsius. Durch das Durchsickern des Kalkgesteines haben diese sich mit mineralischen Stoffen angereichert die beim Ankühlen an der Erdoberfläche zu Kalksinter erstarrten. Am schönsten kann man dieses Vorgehen in der Nähe der Stadt Hieropolis, der heiligen Stadt, sehen. 133 wurde das heutige Pamukkale Teil der römischen Provinz Asia, denn die römische Badekultur konnte hier vor 2000 Jahren ihre Entsprechung in Kleinasien finden. Es gab ungefähr 100.000 Einwohner. Vor allem verehrten die Einwohner die heilige Mutter Erde.

Ein weiteres Kulturdenkmal ist die archäologische Stätte Troja. Wer kennt die berühmte Geschichte Trojas nicht? 2000 Jahre lang galt Troja als nur eine Sage der ägäische Hochkultur, wohin Paris, der Sohn Prias, die schöne Helena entführt hat. Hier fand der zehnjährige Krieg um Helena statt, wobei sogar die Götter eingeweiht wurden. Heinrich Schliemann hat während einer Expedition neun Siedlungsschichten übereindergelegt entdeckt. Heute zählt Troja zu einem der modernsten Ausgrabungsstätten unserer Zeit und wird von zahlreichen Touristen besucht.

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