Geschichte

Das Gebiet der Türkei ist seit dem Altertum besiedelt. Im 3ten und 2ten Jahrtausend v. Chr waren in Anatolien die Hattier ansässig, und in Nordmesopotamien die Hurriter. In der zweiten Hälfte des dritten Jahrtausends sind auch die Luwier und ein indogermanisches Volk der Hethiter, in die Zone gesiedelt. In der Zeit enstand auch das Netz der assyrischen Handelskolonien in Kleinasien. Die Hethiter haben ein Grosfürtsnetum in 1600 v. Chr gegründet. Das Reich endete ungefähr in 1200 v. Chr, die Kultur hat aber in Kleinkönigreichen existiert. Die Westkuste Anatoliens wurde von ionischen und dorischen Griechen besiedelt, in den zentralanatolischen Hochland sind Meder und Perser eingedrungen.

Ab 334 v. Chr wurde das ganze Kleinasien von Alexander dem Großen erobert. Nach dessen Tod ist aber das ganze Reich zerfallen. Der Hellenismus begann mit neuen makedonischen Herrschern. Die Expansion des Römischen Reiches hat aber die griechische Herrschaft beendet. Die Zone hat zum Byzanz behört, also zum Ostrom.

Die endgültige türkische Besiedlung begann mit dem Eintreffen der Seldschuken im 11ten Jahrhundert n. Chr. Die Heimat der Türken war aber ursprünglich in Zentralasien und Westchina. Die Selschulken haben den Byzanz geschlagen und 1077 enstand das Sultanat Rum-Seldschuken, daraufhin wurden große Teile Ost- und Mittelanatoliens von turken erobert. Die turkischen Stämme haben sich verselbständigt, nachdem der überfall der Mongolen das Reich geschächt hat. Das Osmanische Reich wurde unter Osman I gegründet. Im 12ten Jahrhundert wurde das Land als Turchia bezeichnet. Nach der Eroberung von Kostantinopel gehörten dem Osmanischen Reich weite Teile des Nahen Ostans, Nordafrikas, der Krim, des Kaukasus und des Balkans. Nachdem die osmanischen Truppen in Wien gestoppt wurden, wurde das Gebiet der Osmanen immer stärker zurückgedrägt, bis es zwischen Istanbul und Edirne gelegen hat. Die Nationalbewegungen aus dem 19ten Jahrhundert haben zu einer Zersplitterung des Reiches geführt. Der endgültige Zerfall wurde von der Besetzung des Nordafrikas von europäischen Mächten und der Niederlage im Ersten Weltkrieg bewirkt. Weil Frankreich, Großbritannien und Armenien Ostanatolien Selbstständigkeit versprochen haben, befürchtete die Regierung eine Schwächung ihrer territorialen Integrität. Unter dem Vorwand einer Umsiedlungsaktion wurden viele Armenier ermördert die im Reichsgebiet gelebt haben. Manche starben auch während der Vertreibung in die syrische Wüste. Insgesamt lag die Zahl der Toten bei 1,5 Millionen.

Nach dem Friedensvertrag von Sevres hat das Osmanische Reich auch die anderen Gebiete außerhalb von Anatolien verloren. Das Gebiet der heutigen Türkei sollte auch zerstückelt werden. Diese Pläne wurden aber nicht umgesetz, da Mustafa Kemal Pascha einen Widerstand organisiert hat, der erfolgreich war. Mit Griechenland fand ein Bevölkerungstausch statt, wobei die Türkei Regionen aus Griechenland und Griechenland Regionen aus der Türkei gekommen hat. Durch den Vertrag von Lausanne wurden die heutigen Grenzen des Staates völerrecht anerkannt. Mustafa Kemal Pascha hat am 29ten Oktober 1923 auch die Republik ausgerufen. Er hat tiefgreifende politische und soziale Reformen durchgeführt. Die Türkei wurde als ein modernes, säkulares und europäisches Land weiterentwickelt. Die Leitlinien Kemals Politik heißen Kemalismus.

Geschichte Türkei - Weiterlesen

Bevölkerung

Bildungssystem

Weitere Infos