Antike Weltwunder
Mit dem Tempel der Artemis (Artemision) in Ephesos und dem Mausoleum von Halikarnassos in Bodrum liegen zwei der sieben antiken Weltwunder in Anatolien.
Der Tempel der Artemis war der größte Tempelbau in der Antike, da Ephesos als die Hauptstadt von Asia galt. Osterreichische Ausgrabungen haben ergeben, dass es mehrere Atremistempel auf dem Platz gab, der archaische Artemistempel entstand 580 v. Chr, die Bauartbeiten dauerten 120 Jahre lang. Die hohe Artemis-Statue war aus Weirebholz und mit Gold und Silber verkleidet. 356 v. Chr wurde er zum Opfer einer Brandstiftung. Danch fand eine spätklassische Baut statt, doch auch diese, welche viel prächtiger war als die vorige, ist zerstört worden: dieses Mal durch die Goten.
Das Mausoleum von Halikarnassos war ein prächtiges Grabmal von Mausoles II, dem persischen Satrapen und Kleinkönig Karien und eines der „Sieben Weltwunder der Antike“. Das Mausoleum wurde 369 v. Chr bis 350 v. Chr, in der neuen Hauptstadt Kariens in Kleinasien, auf einer 105 m auf 244 m großen Felsterrasse auf einem Hügelhang gebaut. Es wurde aus grünem Vulkangestein mit Marmorbedeckung angefertigt. Da seine Anfertigung so schön und aufwendig gewesen ist, wurde der Begriff „Mausoleum“ weiterhin als Synonym für eine großartige Grabanlage benutzt.